WP-AG

WP-AG Verein

Mitgliederverwaltung

Das Kernstück ist die Verwaltung von Mitgliedern mit unterschiedlichen Mitgliedschaftsarten, Eintritts- und Austrittsdaten, Beitragsstatus, Funktionen im Verein, Ehrungen, Qualifikationen, Dokumenten und Kommunikationsdaten. Dazu gehören auch Familienmitgliedschaften, Fördermitglieder, Ehrenmitglieder sowie frei definierbare Kategorien und Gruppen.

Beitrags- und Finanzverwaltung

Mitgliedsbeiträge sollen automatisch berechnet, vorgeschrieben und überwacht werden können. Dazu gehören Beitragsklassen, Ermäßigungen, Lastschriften, SEPA-Export, Rechnungen, Mahnungen, Zahlungseingänge und Beitragsstatistiken. Viele Vereine wünschen sich zumindest eine einfache Finanzverwaltung oder eine Schnittstelle zu Buchhaltungsprogrammen.

Kommunikation

Serienmails, Newsletter, Rundschreiben, Geburtstagslisten, Jubiläen, SMS-Benachrichtigungen und Verteilerlisten gehören mittlerweile zum Standard. Die Kommunikation sollte zielgerichtet nach Gruppen, Funktionen oder Regionen erfolgen können.

Veranstaltungsmanagement

Veranstaltungen, Kurse, Seminare, Mitgliederversammlungen oder Wettbewerbe sollen angelegt werden können. Dazu gehören Anmeldungen, Teilnehmerlisten, Wartelisten, Anwesenheitslisten, Teilnahmebestätigungen und Erinnerungen.

Dokumentenverwaltung

Vereine verwalten Statuten, Protokolle, Verträge, Formulare, Rechnungen, Bescheide und Beschlüsse. Eine zentrale Dokumentenablage mit Zugriffsrechten wird häufig erwartet.

Funktionärs- und Gremienverwaltung

Vorstand, Rechnungsprüfer, Arbeitsgruppen, Landesgruppen oder Bezirksorganisationen sollen abgebildet werden können. Amtsperioden, Wahltermine und Funktionshistorien sollten nachvollziehbar bleiben.

Self-Service für Mitglieder

Immer mehr Vereine erwarten ein Mitgliederportal, in dem Mitglieder ihre Adressen ändern, Beiträge einsehen, Dokumente herunterladen oder sich für Veranstaltungen anmelden können.

Berichte und Statistiken

Mitgliederentwicklung, Altersstruktur, regionale Verteilung, Beitragsstände, Veranstaltungsstatistiken und Exportfunktionen nach Excel, CSV oder PDF gehören zu den häufigsten Anforderungen.

Schnittstellen

CSV-Import und -Export gelten als Mindestanforderung. Darüber hinaus werden Schnittstellen zu Newsletter-Systemen, Buchhaltung, Zahlungsanbietern und Kalendern erwartet.

Sicherheit und lokales Hosting

Ein zentrales Sicherheitsmerkmal von WP-AG Verein ist, dass sensible Vereins- und Mitgliederdaten nicht in eine externe Cloud-Plattform ausgelagert werden müssen, sondern auf der eigenen WordPress- bzw. Serverinstanz des Vereins verbleiben. Dadurch behält der Verein die technische und organisatorische Kontrolle über Mitgliederdaten, Rollen, Zugriffsrechte, Protokolle, Dokumente und Exporte. Das erleichtert auch die datenschutzrechtliche Bewertung nach DSGVO und österreichischem Datenschutzrecht, weil Speicherort, Verantwortlichkeit, Backup-Strategie und Zugriffskonzept klar beim Verein bzw. seinem Hosting-Provider liegen.

Gerade für österreichische Vereine mit besonders sensiblen Daten – etwa weltanschauliche, religiöse, politische, soziale oder gesundheitsbezogene Informationen – ist dieses lokale Hosting ein wichtiger Vorteil. WP-AG Verein soll daher konsequent auf Eigenbetrieb, Rollen- und Rechteverwaltung, Zugriffsbeschränkung, Protokollierung, Export- und Löschfunktionen sowie nachvollziehbare Datensicherheit ausgelegt werden.

Datenschutz und DSGVO-Konformität für österreichische Vereine

Datenschutzinformationen, Einwilligungen, Export- und Löschfunktionen, Activity-Log, Rollen- und Rechtesystem sowie Dokumentation der Verarbeitungstätigkeiten sind heute praktisch Pflicht.

WP-AG Verein wird die Anforderungen der europäischen DSGVO sowie des österreichischen Datenschutzgesetzes (DSG) berücksichtigen. Vereine dürfen Mitgliederdaten verarbeiten, soweit dies für die Verwaltung der Mitgliedschaft, die Durchführung von Vereinsaktivitäten und die Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen erforderlich ist. Dabei gelten die Grundsätze der Zweckbindung, Datenminimierung, Richtigkeit, Speicherbegrenzung sowie der technischen und organisatorischen Datensicherheit. Die Software soll Vereine dabei unterstützen, diese Anforderungen nachvollziehbar und dokumentierbar umzusetzen.

WP-AG Verein soll deshalb Funktionen für Rollen- und Rechteverwaltung, Datenschutzinformationen, Einwilligungsmanagement, Export- und Löschfunktionen, Aufbewahrungsfristen sowie ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten bereitstellen. Ein integriertes Activity-Log dokumentiert Zugriffe und Änderungen an Mitgliederdaten und unterstützt damit sowohl die Nachvollziehbarkeit als auch die Einhaltung von Compliance-Anforderungen. Besonderes Augenmerk soll auf Vereine gelegt werden, die weltanschauliche, religiöse oder andere besonders geschützte personenbezogene Daten verarbeiten, da hierfür nach der DSGVO erhöhte Schutzanforderungen gelten. Die Software soll österreichischen Vereinen helfen, ihre datenschutzrechtlichen Pflichten gegenüber Mitgliedern, Behörden und der österreichischen Datenschutzbehörde transparent und rechtssicher wahrzunehmen.

WP-AG Trial

Zielsetzung

WP-AG Trial dient der Verwaltung, Durchführung, Auswertung und Archivierung von Border-Collie-Trials und anderen Hütehundewettbewerben. Die Software soll Veranstalter:innen, Richter:innen, Helfer:innen, Handler:innen und Zuschauer:innen bei der Organisation und Durchführung von Wettbewerben unterstützen.

Veranstaltungsverwaltung

Die Software muss die Verwaltung beliebig vieler Veranstaltungen ermöglichen. Für jede Veranstaltung sollen mindestens folgende Informationen gespeichert werden:

  • Titel der Veranstaltung
  • Veranstaltungsort
  • Veranstalter
  • Datum und Uhrzeit
  • Ausschreibung
  • Meldeschluss
  • maximale Starterzahl
  • Beschreibung
  • Startgebühr
  • Status (geplant, Anmeldung offen, Anmeldung geschlossen, abgeschlossen)

Handler:innen

Für Handler:innen sollen eigene Stammdaten verwaltet werden können und für mehrere Veranstaltungen wiederverwendbar sein. Gespeichert werden können:

  • Vorname
  • Nachname
  • Adresse
  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer
  • Verein oder Organisation
  • Mitgliedsnummer
  • Nationalität
  • Bemerkungen

Hundeverwaltung

Jeder Hund soll nur einmal angelegt werden müssen, die Stammdaten sollen veranstaltungsübergreifend genutzt werden können. Gespeichert werden können:

  • Name
  • Rufname
  • Rasse
  • Geschlecht
  • Geburtsdatum
  • Registrierungsnummer
  • Zuchtbuchnummer
  • Chipnummer
  • Abstammungsinformationen
  • Foto
  • Standard-Handler:in

Starter:innen

Eine Starterin bzw. ein Starter besteht aus einem Team aus Hund und Handler:in. Ein Hund kann an mehreren Veranstaltungen teilnehmen und – sofern das jeweilige Regelwerk dies zulässt – auch mit unterschiedlichen Handler:innen starten. Für jeden Start werden gespeichert:

  • Veranstaltung
  • Hund
  • Handler:in
  • Klasse
  • Startnummer
  • Meldestatus
  • Bemerkungen

Sponsoren- und Fördermanagement

WP-AG Trial soll Sponsoren, Förderer und Unterstützer einer Veranstaltung verwalten können. Für jede Unterstützung kann dokumentiert werden, von wem sie stammt, welchen Wert sie hat und welchem Zweck sie zugeordnet ist. Dabei sollen sowohl Geldspenden als auch Sachspenden erfasst werden können.

Die Software soll nachvollziehbar darstellen:

  • Wer Sponsor oder Förderer einer Veranstaltung ist.
  • Welche Geld- oder Sachleistungen zugesagt wurden.
  • Welcher Wert einer Sachspende angesetzt wird.
  • Für welchen Zweck die Unterstützung verwendet wird (Preisgeld, Richterkosten, Verpflegung, Gelände, Infrastruktur, Jugendförderung usw.).
  • Ob die Leistung bereits eingegangen oder noch ausständig ist.
  • Welche Gegenleistungen vereinbart wurden (Logo auf Website, Nennung im Katalog, Banner am Trialgelände usw.).

Zusätzlich könnte ein Finanzierungsbericht automatisch erzeugt werden:

BereichEinnahmenAusgaben
Startergebühren
Sponsoren
Förderungen
Richterkosten
Gelände
Verpflegung
Sachpreise

Dadurch wäre für Veranstalter und Vereine jederzeit ersichtlich, wie sich eine Veranstaltung finanziert.

Für spätere Versionen wäre auch ein öffentliches Sponsorenportal denkbar, in dem Sponsoren mit Logo, Beschreibung und Verlinkung auf der Veranstaltungsseite angezeigt werden. Das schafft Transparenz und erhöht den Anreiz für Unternehmen, Trials zu unterstützen.

Gerade für gemeinnützige Vereine hat das noch einen weiteren Vorteil: Die Herkunft und Verwendung von Fördermitteln kann sauber dokumentiert werden, was bei Vereinsprüfungen, Förderabrechnungen oder gegenüber Sponsoren selbst hilfreich sein kann. Das würde gut zur generellen Ausrichtung von WP-AG Trial auf Nachvollziehbarkeit und Dokumentation passen.

Klassenverwaltung

Die Software muss unterschiedliche und langfristig frei konfigurierbare Leistungsklassen unterstützen.

Aktuell vorgesehen:

  • Klasse 1
  • Klasse 2
  • Klasse 3

Meldesystem

Handler:innen sollen sich und ihre Hunde online für Veranstaltungen anmelden können. Die Software soll Wartelisten unterstützen.

Dabei sollen folgende Daten erfasst werden:

  • Veranstaltung
  • Hund
  • Handler:in
  • Klasse
  • gewünschte Starttage
  • Bemerkungen
  • veranstaltungsspezifische Zusatzangaben

Startergebühren und Zahlungsverwaltung

WP-AG Trial verwaltet Startergebühren, Zahlungseingänge und offene Beträge je Veranstaltung. Für jede Meldung ist nachvollziehbar, ob die Teilnahmegebühr bezahlt wurde. Veranstalter erhalten Übersichten über offene und bezahlte Meldungen, Gesamteinnahmen, Rückerstattungen und Nachmeldungen. Die Kontrolle über die Gelder verbleibt jederzeit beim Veranstalter oder Verein; WP-AG Trial dient als Verwaltungs- und Kontrollsystem und nicht als eigene Zahlungsplattform. Zahlungswege und Gebührenmodelle sollen flexibel konfigurierbar sein und sowohl manuelle als auch automatische Zahlungsbestätigungen unterstützen.

  • Eine Meldung wird erst nach Zahlungseingang als vollständig bzw. bestätigt markiert.
  • Startergebühren sind pro Wettbewerb konfigurierbar (Klasse 1, 2, 3, Brace, Open usw.).
  • Der Veranstalter soll jederzeit sehen können:
    • Wer gemeldet ist.
    • Wer bezahlt hat.
    • Wer noch offen ist.
    • Welche Beträge insgesamt eingegangen sind.
  • Die Software soll keine eigene Vereinskasse darstellen, sondern primär ein Verwaltungs- und Kontrollwerkzeug sein.
  • Veranstalter sollen entscheiden können, ob Zahlungen manuell bestätigt werden oder über einen Zahlungsdienst automatisch erkannt werden.
  • Rückzahlungen, Stornos und Nachmeldungen sollen nachvollziehbar protokolliert werden.

Besonders wichtig war der Gedanke, dass bei vielen Trials heute Geld über private Konten, Vereinskonten oder unterschiedliche Zahlungswege eingeht und daher eine transparente Zuordnung von Zahlung ↔ Meldung ↔ Starter erforderlich ist.

Startlisten und Zeitplanung

WP-AG Trial erstellt automatisch Starterlisten für unterschiedliche Wettbewerbstypen und unterstützt Veranstalter bei einer möglichst konfliktfreien Zeitplanung. Die Software berücksichtigt die besonderen Anforderungen von Hütehundveranstaltungen und geht damit deutlich über eine reine Startnummernverwaltung hinaus.

Starterlisten können automatisch erzeugt, per Zufall ausgelost oder manuell angepasst werden. Änderungen bleiben jederzeit nachvollziehbar. Die fertigen Listen können als Druckansicht dargestellt, als PDF exportiert und im Frontend veröffentlicht werden.

Bei der Planung werden organisatorische Besonderheiten automatisch berücksichtigt. Dazu gehören insbesondere Handler, die mit mehreren Hunden in unterschiedlichen Klassen starten, sowie Teilnahmen an Einzel-, Brace-, Team- oder Sonderbewerben. Die Software erkennt potenzielle Terminkollisionen und weist auf problematische Überschneidungen oder zu kurze Abstände zwischen zwei Läufen desselben Handlers hin. Ausreichende Erholungs- und Vorbereitungszeiten sollen nach Möglichkeit gewährleistet werden.

Auch Richterwechsel, Klassenwechsel, Nachmeldungen und Ausfälle werden in die Planung einbezogen. Startlisten können jederzeit manuell angepasst werden, wobei bestehende Konflikte weiterhin sichtbar bleiben.

Ziel ist eine faire, praktikable und stressarme Ablaufplanung für Starter, Richter, Helfer und Veranstalter. Langfristig soll WP-AG Trial als intelligenter Planungsassistent fungieren und die Startreihenfolge unter Berücksichtigung verschiedener Rahmenbedingungen automatisch optimieren.

Läufe

Jeder Start kann aus mehreren Läufen bestehen, zu jedem Lauf werden gespeichert:

  • Starter:in
  • Veranstaltung
  • Tag
  • Laufnummer
  • Klasse
  • Richter:in
  • Bewertung

Bewertungssystem

Das Bewertungssystem muss die im Trialsport üblichen Kriterien unterstützen.

Bewertungskriterium Max. Punkte Klasse 1 Klasse 2 Klasse 3
Outrun 20
Lift 10
Fetch 20
Drive 30
Stabilisation 10
Shed 10
Pen 10
Single 10
Gesamtpunkte 100 100 110

Die Software soll Zwischensummen und Gesamtsummen automatisch berechnen.

Punktegleichheit (OLF-Regel)

Bei Punktegleichheit entscheidet die sogenannte OLF-Wertung (Outrun, Lift, Fetch).

Hierzu werden die in den Bewertungskriterien erzielten Punkte für:

  • Outrun
  • Lift
  • Fetch

addiert. Die Handlerin bzw. der Handler mit der höheren OLF-Gesamtpunktzahl wird vor der punktgleichen Konkurrenz gereiht.

Handler:inGesamtpunkteOLF Punkte
Handler:in A8244
Handler:in B8247

Obwohl beide Handler:innen dieselbe Gesamtpunktzahl erreicht haben, wird Handler B vor Handler A gereiht, da die höhere OLF-Wertung erzielt wurde.

Kann auch durch die OLF-Wertung keine eindeutige Reihung hergestellt werden, entscheidet das jeweils gültige Regelwerk der Veranstaltung oder des veranstaltenden Verbandes.

Die Software berechnet die OLF-Wertung automatisch und verwendet sie bei Bedarf als Tie-Break für Ergebnislisten, Ranglisten und Meisterschaftswertungen.

Wettbewerbstypen und Bewertungsschemata

WP-AG Trial soll nicht auf die klassischen Klassen 1–3 beschränkt sein. Die Software muss unterschiedliche Wettbewerbstypen unterstützen und dabei flexibel konfigurierbare Bewertungsschemata bereitstellen.

Zu den vorgesehenen Wettbewerbstypen gehören unter anderem:

  • Klasse 1
  • Klasse 2
  • Klasse 3
  • Nursery
  • Open
  • Brace
  • Team Trial
  • Double Gather
  • benutzerdefinierte Wettbewerbe

Bewertungsschemata sollen konfigurierbar sein, sodass Verbände und Veranstalter eigene Regelwerke abbilden können, ohne die Software anpassen zu müssen.

Dadurch ist die Software nicht auf den ASDS beschränkt, sondern kann künftig auch Regelwerke von Organisationen wie ISDS, ABCD, CSDA, USBCHA oder anderen nationalen und internationalen Verbänden unterstützen.

Brace- und Team-Wettbewerbe

WP-AG Trial soll Wettbewerbe mit mehreren Hunden unterstützen. Neben klassischen Einzelstarts sollen Brace-Wettbewerbe, Double Gather, Team Trials und andere Mehrhundebewerbe abgebildet werden können. Die Software soll neben den üblichen Hüteaufgaben auch Zusammenarbeit, Arbeitsaufteilung, Teamwork und Stockmanship bewerten können. Die Bewertungskriterien sollen frei konfigurierbar sein, damit unterschiedliche nationale und internationale Regelwerke unterstützt werden können.

Beim Brace laufen nicht ein Hund, sondern zwei Hunde desselben Hundeführers gleichzeitig auf demselben Kurs. Ziel ist nicht nur, dass beide Hunde die Aufgaben lösen, sondern dass sie als Team arbeiten und sich gegenseitig nicht behindern. Die genaue Punktevergabe variiert zwischen Verbänden und Veranstaltungen, die Grundprinzipien sind jedoch ähnlich.

Typische Bewertungskriterien sind:

  • Outrun (beide Hunde laufen sauber zu den Schafen)
  • Lift (ruhige Aufnahme der Schafe)
  • Fetch (Heranbringen der Schafe)
  • Drive (Treiben durch die Tore)
  • Shed (Abtrennen von Schafen)
  • Pen (Einpferchen)
  • Gehorsam und Kommandobefolgung
  • Zusammenarbeit der beiden Hunde
  • Ruhiger und stressfreier Umgang mit den Schafen
  • Effizienz und Arbeitsstil

Zusätzlich achten die Richter beim Brace besonders auf:

  • Arbeiten die Hunde unabhängig, aber koordiniert?
  • Kreuzen sie sich ständig oder behindern sie sich?
  • Übernehmen beide Hunde einen sinnvollen Anteil der Arbeit?
  • Bleiben beide Hunde unter Kontrolle?
  • Ergänzen sich die Hunde oder erledigt praktisch nur einer die Arbeit?

Richtererfassung

Bewertungen sollen auch direkt über Laptops während des Wettbewerbs eingegeben werden können, das händische Eintragen bleibt davon unbeeinflusst.

Funktionen:

  • Eingabe aller Bewertungskriterien
  • automatische Summenbildung
  • Plausibilitätsprüfung
  • Änderungsprotokoll
  • mobile Eingabe auf Tablet oder Smartphone

Ergebnisverwaltung

Die Software muss Ergebnisse automatisch berechnen. Mögliche Auswertungen:

  • Einzelwertung
  • Tageswertung
  • Gesamtwertung
  • Klassenwertung
  • Veranstaltungswertung

Bei Punktegleichheit wird automatisch die OLF-Wertung als Tie-Break herangezogen und in den Ergebnislisten ausgewiesen.

Ergebnisdarstellung

Ergebnisse sollen öffentlich dargestellt werden können.

Funktionen:

  • Tabellenansicht
  • Sortierung
  • Filterung
  • Suchfunktion
  • Responsive Darstellung
  • Druckansicht

Frontend

Öffentliche Bereiche:

  • Veranstaltungsübersicht
  • Ausschreibungen
  • Meldelisten
  • Startlisten
  • Ergebnisse
  • Ranglisten
  • Archiv

Export

Folgende Exportfunktionen sollen unterstützt werden:

  • CSV
  • Excel
  • PDF

Import

Folgende Importfunktionen sollen vorgesehen werden:

  • CSV
  • Excel
  • bestehende Trial-Datenbanken
  • frühere WP-AG-Trial-Versionen

Ranglisten

Die Software soll langfristig regionale, nationale und internationale Ranglisten unterstützen.

Mögliche Auswertungen:

  • Jahreswertung
  • Klassenwertung
  • Vereinswertung
  • Mehrjahreswertung
  • Hundewertung
  • Handlerwertung

Mehrsprachigkeit

Die Software soll vollständig internationalisierbar sein, mindestens vorgesehen:

  • Deutsch
  • Englisch

Weitere Sprachen sollen jederzeit ergänzt werden können.

Rollen und Berechtigungen

Folgende Benutzerrollen sollen unterstützt werden:

  • Administrator:in
  • Veranstalter:in
  • Richter:in
  • Meldestelle
  • Handler:in
  • Besucher:in

Mobile Nutzung

Alle Funktionen sollen auf Mobilgeräten nutzbar sein, insbesondere:

  • Meldungen
  • Richtereingaben
  • Startlisten
  • Ergebnisanzeige
  • Ranglisten

Statistiken

Langfristig sollen umfangreiche statistische Auswertungen möglich sein.

Beispiele:

  • Starts pro Hund
  • Starts pro Handler:in
  • Durchschnittspunkte
  • Karriereverlauf eines Hundes
  • Karriereverlauf einer Handlerin bzw. eines Handlers
  • Veranstaltungsstatistiken

Langfristige Erweiterungen

  • Online-Bezahlung von Meldungen
  • automatische E-Mail-Benachrichtigungen
  • Live-Ergebnisse
  • Live-Ranglisten
  • Mehrtagesveranstaltungen
  • internationale Regelwerke
  • Integration von Verbandsdatenbanken
  • Statistikmodul
  • Archiv vergangener Veranstaltungen
  • Schnittstellen für externe Auswertungen
  • digitale Richterblätter
  • automatische Urkunden und Ergebnislisten

Vision

WP-AG Trial soll langfristig eine vollständige Plattform für die Organisation, Durchführung, Auswertung und Archivierung von Border-Collie-Trials werden. Dabei soll nicht nur die Ergebnisverwaltung unterstützt werden, sondern der gesamte Ablauf eines Wettbewerbs – von der Ausschreibung über die Anmeldung und Startlisten bis hin zu Ergebnissen, Ranglisten und Archivierung vergangener Veranstaltungen.

WP-AG Developer

Spezialversion für Agenturen, Entwickler:innen und Administrator:innen.

Zusätzliche Module könnten sein:

Code Inspector

  • PHP Analyse
  • WordPress Coding Standards
  • Sicherheitsprüfung von Plugins
  • Deprecated Functions

Hook Explorer

  • Actions und Filter anzeigen
  • Hook Dokumentation
  • Hook Suche

Database Tools

  • Tabellenanalyse
  • Datenbankoptimierung
  • Query Analyse

REST API Explorer

  • REST Endpunkte testen
  • Authentifizierung prüfen
  • JSON Vorschau

Cron Manager

  • WordPress Cronjobs verwalten
  • Ausführungen protokollieren

Plugin Generator

  • Grundgerüst neuer Plugins erzeugen
  • WordPress Standards berücksichtigen

Child Theme Generator

  • Könnte hier besser passen als in die normale Suite

Debug Center

  • Debug Log Viewer
  • Error Tracking
  • Performance Messungen

WP CLI Integration

  • Befehle ausführen
  • Dokumentation anzeigen

WP-AG Suite Roadmap

Vision

Ausführliche, versionierte Planungsfassung

Version 1.2 | Stand: 21. Juni 2026 | Dateiname: wp-ag-suite-roadmap-1.2.docx

Status: kanonische Arbeitsfassung für die Weiterentwicklung der WP-AG Suite innerhalb der WP-AG Produktfamilie.

FeldEintrag
ProduktWP-AG Suite
ProduktfamilieWP-AG AEMR
WP-AG Butler
WP-AG Developer
WP-AG Suite
WP-AG Trial
WP-AG Verein
Version dieses Dokuments1.2
LeitlinieZuerst Stabilisierung und WPAG-UI, danach neue Module.
Wichtigste neue Roadmap-ErgänzungDoc2WP: Word-/Dokument-zu-WordPress-Konvertierung für echten bearbeitbaren Seitentext.

Inhaltsübersicht

1. Zweck, Status und Versionierung

2. Zielbild der WP-AG Plattform

3. Grundprinzipien der WP-AG Suite

4. Feature Freeze und technische Reihenfolge

5. WPAG-UI als verbindliche Architektur

6. Bestandsmodule der WP-AG Suite

7. Roadmap-Phasen

8. Ausführliche Modul-Roadmap

9. Datenschutz, Sicherheit und lokale Kontrolle

10. Dokumentation, Website und Kommunikation

11. Priorisierte Entwicklungsreihenfolge

12. Offene Entscheidungen und nächste Schritte

13. Versionshistorie

1. Zweck, Status und Versionierung

Dieses Dokument beschreibt die Roadmap der WP-AG Suite in einer konsolidierten, versionierten Form. Es dient als Arbeitsgrundlage für Entwicklung, Priorisierung, Dokumentation und spätere Website-Kommunikation. Die Roadmap ist nicht als starres Pflichtenheft zu lesen, sondern als verbindlicher Orientierungsrahmen: Architekturentscheidungen, Reihenfolge und Benennungen sollen konsistent bleiben; einzelne Funktionen können in späteren Versionen technisch angepasst werden.

Version 1.2 baut auf Version 1.1 auf. Neu aufgenommen wird das Modul beziehungsweise der Arbeitsbereich Doc2WP. Doc2WP beantwortet eine mehrfach formulierte Praxisfrage: Wie kann ein vorhandenes Word- oder Office-Dokument direkt in echten bearbeitbaren WordPress-Seitentext umgewandelt werden, statt nur als Datei oder PDF eingebettet zu werden?

Die Exportkarten-Regel aus Version 1.1 bleibt gültig: TXT links, CSV in der Mitte, PDF rechts. Der Grundsatz gilt künftig für alle Module.

VersionDatumInhaltlicher Status
1.021. Juni 2026Erste zusammenhängende, versionierte Roadmap der WP-AG Suite einschließlich WPAG-UI, Butler/Pflichtseiten-Check, Linkchecker, SEO Assistant, Socializer, Statistik und weiteren Suite-Modulen.
1.121. Juni 2026Exportkarten-Regel aktualisiert: TXT links, CSV in der Mitte, PDF rechts; das Muster gilt für alle Module.
1.221. Juni 2026Doc2WP ergänzt: Word-/Dokument-zu-WordPress-Konvertierung für bearbeitbare Seiten- und Beitragsinhalte.

2. Zielbild der WP-AG Plattform

WP-AG wird als Produktfamilie gedacht, nicht als Sammlung unverbundener Einzelplugins. Die Suite bleibt der operative Werkzeugkasten für WordPress-Websites, während WP-AG Butler, WP-AG Verein, WP-AG Trial und WP-AG Developer eigene Schwerpunkte erhalten. Alle Linien sollen eine gemeinsame gestalterische und technische Grundlage teilen: ein WP-AG Admin-Einstieg, gemeinsame WPAG-UI-Komponenten und wiederverwendbare Kernmodule.

Langfristig soll im WordPress-Admin nur ein zentraler WP-AG-Haupteintrag erscheinen. Von dort aus wird in die Produktbereiche verzweigt. Die Reihenfolge lautet: Butler zuerst, danach Suite, Trial, Verein und Developer. Die Suite selbst soll nicht als lange Liste einzelner WordPress-Menüpunkte erscheinen, sondern als Dashboard beziehungsweise Toolbox mit klar gruppierten Werkzeugkacheln.

  • WP-AG Butler: zentrale Einrichtungs- und Begleitschicht für Websites; Einstiegsebene der Produktfamilie.
  • WP-AG Suite: operativer Werkzeugkasten für Websitebetrieb, Inhalte, Migration, SEO, Medien, Qualität, Statistik und Wartung.
  • WP-AG Verein: Verwaltungs- und Prüfwerkzeuge für Vereine, NGOs und zivilgesellschaftliche Organisationen.
  • WP-AG Trial: Managementplattform für Border-Collie-Trials und verwandte Wettbewerbsformate.
  • WP-AG Developer: technische Werkzeuge für Agenturen, Entwicklerinnen, Entwickler und Administratoren.

3. Grundprinzipien der WP-AG Suite

Die WP-AG Suite wird als praxisorientierter, lokal kontrollierbarer WordPress-Werkzeugkasten entwickelt. Die Suite soll Websitebetreiberinnen und Websitebetreiber entlasten, ohne ihnen fremde Dienste, externe Dashboards oder nicht nachvollziehbare Automatisierung aufzudrängen.

  • Local first: Daten sollen soweit möglich in der eigenen WordPress-Installation verbleiben.
  • Keine künstliche Pro-Grenze innerhalb der freien Kernfunktionalität; kein Freemius- oder fremdes Lizenzierungs-UI in nativen Modulen.
  • WPAG-UI vor Modulausbau: neue Funktionen dürfen keine Sonderlayouts und keine neue UI-Parallelwelt erzeugen.
  • Keine Rechtsberatung: rechtlich sensible Module formulieren als strukturierte Hinweise, Lückenprüfung und Orientierung, nicht als verbindliche Rechtsauskunft.
  • Transparente Funktionen: Jede Analyse soll erklären, was geprüft wurde, welche Daten verwendet wurden und welche Grenzen die Aussage hat.
  • Praxisnähe: Module werden nach realen Arbeitsabläufen von Websitebetreibern, Vereinen, NGOs, Redaktionen und Administratoren priorisiert.
  • Exportierbarkeit: Berichte und Ergebnislisten erhalten standardisiert TXT-, CSV- und PDF-Export, sofern der jeweilige Modulkontext dies sinnvoll macht.
  • Saubere Deinstallation: Daten, Optionen und Tabellen müssen nachvollziehbar löschbar sein.

4. Feature Freeze und technische Reihenfolge

Die zentrale Entwicklungsentscheidung lautet: Vor dem Ausbau neuer Module wird die technische und gestalterische Grundlage stabilisiert. Wiederholte Einzelkorrekturen an Layouts lösen das strukturelle Problem nicht. Deshalb gilt ein Feature Freeze für neue Suite-Module, solange Dashboard, WPAG-UI und die Migration bestehender Module nicht ausreichend stabil sind.

1. Dashboard stabilisieren: Gleichhöhe, Kachelraster, Akkordeon-Logik, Statusdarstellung und Texte bereinigen.

2. Globales WPAG-UI-System aufbauen: Karten, Tabellen, Tabs, Filter, Exportkarten, Aktionskacheln, Konfigurationsbereiche und Notices vereinheitlichen.

3. Bestehende Module auf WPAG-UI migrieren: alte Kartenklassen, Sonderlayouts und doppelte CSS-Varianten entfernen.

4. WP-AG Plattform-Navigation umsetzen: ein WP-AG Haupteinstieg, klare Produktkarten, Suite als Toolbox.

5. Erst danach neue oder stark erweiterte Module einbauen.

Ausnahmen vom Feature Freeze sind nur für kritische Fehler, Sicherheitsrisiken, Datenverlust, WordPress-Kompatibilität, schwerwiegende Darstellungsfehler und bereits direkt nachgefragte Berichtsfunktionen zulässig. Doc2WP wird als mehrfach nachgefragtes Praxisfeature in die Roadmap aufgenommen, bleibt aber an die WPAG-UI-Stabilisierung gebunden.

5. WPAG-UI als verbindliche Architektur

WPAG-UI ist die gemeinsame Bedien- und Darstellungsschicht der Suite. Neue Module dürfen keine moduleigenen Sonderlayouts einführen. Sie verwenden gemeinsame WPAG-UI-Komponenten für Karten, Tabs, Tabellen, Filter, Formulare, Notices, Statusboxen, Aktionskacheln und Exportbereiche.

Tabellen und Ergebnislisten verwenden die verfügbare Seitenbreite und werden nicht in schmale Kartenraster gezwängt. Ergebnisfilter können als klickbare Statuskarten umgesetzt werden, beispielsweise OK, Hinweise, Risiken oder Fehler. Der ausgewählte Filter muss sichtbar sein und es muss eine klare Reset- beziehungsweise Alle-Option geben.

Der Standard für Exporte ist eine kompakte Exportkarte. Links steht TXT, in der Mitte CSV, rechts PDF, in dieser festen Reihenfolge. Dieses Muster gilt für alle Module.

  • Große Dashboard- und Toolkacheln: maximal vier pro Reihe.
  • Kleine Status-, Modul- und Aktionskacheln: maximal sechs pro Reihe, sofern die Bildschirmbreite es erlaubt.
  • Blau: Navigation, Aktion, Export, Information. Grün: OK, aktiv, erfolgreich. Gelb: Hinweis, Warnung, Redirect, Aufmerksamkeit. Rot: Fehler, Risiko, kritischer Befund.
  • Legacy-Klassen, duplizierte Kartenstile und alte Header-Balken werden bei der Migration entfernt, nicht durch Kompatibilitäts-CSS kaschiert.

6. Bestandsmodule der WP-AG Suite

Die aktuelle Suite umfasst bereits mehrere operative Werkzeuge. Diese Module bilden die Grundlage für die Konsolidierung und müssen vor dem großen Ausbau auf WPAG-UI vereinheitlicht werden.

ModulAktueller ZweckRoadmap-Richtung
DashboardZentrale Übersicht, Status, Module, Werkzeugzugriff.Stabilisieren, gleichhohe Karten, klare Akkordeons, kurze Texte, Plattform-Einstieg vorbereiten.
DiagnoseTechnische Informationen zur Website.In Security & Health und Performance/Diagnostics sauber einordnen.
Security & HealthSicherheits- und Zustandsprüfung.Klickbare Statusbereiche, Exportkarte, klare Empfehlungen und konsistente Health-Karten.
BeitragsimportImport von Beiträgen und Inhalten.Autor:innenmapping, Kommentarmigration, Seitenimport, PDF-zu-BookViewer-Option und Doc2WP-Anbindung.
BookViewerPDF-/Buchanzeige und digitale Bibliotheksfunktion.Bibliotheksausbau, Importintegration, SEO-/Statistik-/Socializer-Anbindung.
MediaInspectorAnalyse der Medienbibliothek.ALT-Texte, Beschreibungen, Copyright, Metadaten, Qualitätschecks, Bildhandling.
BackupManagerSicherung und Wiederherstellung.Backup-Ziele als Aktions-/Konfigurationskacheln, zuerst Google Drive, später weitere Ziele.
ContactsKontakt-/Adressverwaltung im Suite-Kontext.Später mit Adressverwaltung, Verein und Kommunikation verzahnen.
PostTools / RevisionManagerWerkzeuge rund um Beiträge und Revisionen.Bereinigen, konsolidieren, klare Aktionen und volle Tabellenbreite.
FontForce / MenuSearch / KatCloud / Artikelarchiv / ThemeCleanerSpezialwerkzeuge für Darstellung, Suche, Kategorien, Archiv und Theme-Bereinigung.Als Suite-Werkzeuge erhalten, aber konsequent WPAG-UI-konform machen.
Object Cache AnalyseAnalyse des Objektcaches.In Performance & Diagnostics Center überführen oder dort referenzieren.

7. Roadmap-Phasen

Phase 0: Stabilisierung und technischer Rückbau

Alte Kartenklassen, Sonderlayouts, doppelte CSS-Pfade und inkonsistente Moduloberflächen werden bereinigt. Das Ziel ist kein neues Feature, sondern weniger Wartungsaufwand und ein stabiles Fundament.

Phase 1: WPAG-UI und Plattform-Navigation

WPAG-UI wird als interne Komponentenbibliothek konsolidiert. Parallel entsteht der WP-AG Haupteinstieg mit Butler, Suite, Trial, Verein und Developer.

Phase 2: Migration bestehender Suite-Module

Bestehende Module werden auf WPAG-UI migriert. Besondere Aufmerksamkeit erhalten Dashboard, Security & Health, Linkchecker, Beitragsimport, BackupManager und Compliance-/Pflichtseiten-nahe Module.

Phase 3: WP-AG Butler und Pflichtseiten-Check

Der Butler wird als zentrale Begleitschicht priorisiert. Der Pflichtseiten-Check wird als wiederverwendbares Kernmodul entwickelt, das von Butler, Suite und Verein genutzt werden kann.

Phase 4: Operative Suite-Schwerpunkte

Danach folgen Linkchecker-Konsolidierung, Beitrags-/Seitenimport, Doc2WP, SEO Assistant, Socializer, MediaInspector-Ausbau, BookViewer-Integration, Link & Tracking Cleaner, Activity Log, Performance & Diagnostics, Website Quality Report und später WP-AG Statistik.

Phase 5: Produktübergreifende Wiederverwendung

Gemeinsame Module werden so gebaut, dass sie in Suite, Butler, Verein und Developer wiederverwendbar sind. Beispiele sind Pflichtseiten-Check, Exportkomponenten, Activity Log, Adress-/Kontaktlogik, Berichtsstruktur, Rollen-/Rechtekonzepte und Qualitätsberichte.

8. Ausführliche Modul-Roadmap

8.1 WP-AG Butler

Der Butler ist die zentrale Einrichtungs- und Begleitschicht der WP-AG Produktfamilie. Er bewertet Grundkonfigurationen, zeigt offene Punkte und führt in die passenden Suite-Werkzeuge.

  • Websiteprofil mit Rechtsraum, Organisationstyp, Kontakt-, Verantwortlichen- und Dienstedaten.
  • Setup-Assistent mit Website-Setup-Score und klickbaren Prüfpunkten.
  • WPAG Pflichtseiten-Check als Kernbestandteil.
  • Generator für Grundseiten und Seitenentwürfe, soweit sinnvoll und klar als Entwurf gekennzeichnet.
  • Prüfung externer Dienste und Ressourcen, zum Beispiel Fonts, Newsletter, Tracking oder eingebettete Medien.
  • Hinweise zu Content-/SEO-Basics, Barrierefreiheit, Sicherheit und Backup.

8.2 WPAG Pflichtseiten-Check

Der Pflichtseiten-Check ist ein gemeinsames Kernmodul. Er prüft vorhandene WordPress-Seiten strukturiert auf erkennbare Pflichtangaben und typische Lücken. Die öffentliche Formulierung bleibt vorsichtig: Strukturierte Prüfung auf erkennbare Pflichtangaben und typische Lücken. Keine Rechtsberatung.

  • Länder- und kontextbezogene Auswahl, insbesondere AT/DE/CH als erste Zielräume.
  • Vergleich vorhandener Seiten mit kuratierten Kriterienblöcken.
  • Erkennung fehlender, unvollständiger, widersprüchlicher oder offensichtlich veralteter Elemente.
  • Trennung zwischen Quelle, kuratierter Regel, lokaler Prüfung und Empfehlung.
  • Wiederverwendung in Butler, Suite und Verein.

8.3 Linkchecker

Der Linkchecker ist ein früh zu priorisierendes Suite-Modul, weil defekte Links für fast jede Website relevant sind. Er prüft interne Links, externe Links, Medien- und PDF-Links, Weiterleitungen, defekte Links, nicht erreichbare Ziele und Frontend-Klickbarkeit.

  • Statusklassifizierung nach OK, Redirect, Warnung und Fehler.
  • Volle Tabellenbreite für Ergebnisse, Filter als klickbare Statuskarten.
  • Export über TXT, CSV und PDF.
  • Prüfung von Ankerlinks, Weiterleitungsketten, Medienlinks und nicht klickbaren Frontend-Elementen.
  • Integration mit SEO Assistant, BookViewer, Socializer und Website Quality Report.

8.4 SEO Assistant

Der SEO Assistant wird als großes Suite-Modul geplant. Er soll redaktionelle, technische und strukturbezogene SEO-Arbeit unterstützen, ohne Betreiber in ein externes SEO-Ökosystem zu zwingen.

  • Fokus-Keywords, Long-Tail-Keywords, Keyworddichte und Kannibalisierungserkennung.
  • Meta-Titel und Meta-Beschreibungen, OpenGraph und X/Twitter Cards.
  • Bulk-Erzeugung und Bulk-Bearbeitung von SEO-Daten.
  • SEO-Score, Verlauf und Vergleich über Zeit.
  • Überschriftenstruktur, interne Links, verwaiste Inhalte und ALT-Texte.
  • Schema.org-Unterstützung für Article, Organization, Person, Event, FAQ, Book und Association.
  • Integration mit Linkchecker, KI Cleaner, BookViewer, MediaInspector, Socializer, Verein und Trial.

8.5 Socializer

Der Socializer automatisiert die Verteilung neuer Website-Inhalte auf Social-Media-Kanäle. Strategisch soll der SEO Assistant Metadaten erzeugen, die der Socializer für plattformgerechte Beiträge wiederverwenden kann.

  • Unterstützte beziehungsweise geplante Netzwerke: Facebook, Instagram, LinkedIn, Pinterest, Google Business Profile, YouTube, TikTok, Xing, X, Reddit, Mastodon, Telegram, Vimeo, Medium, Discord, Tumblr, Ravelry, Flickr, Blogger, Bloglovin, Instapaper, Diigo, Bluesky, HumHub, Threads, BAND und Dev.to.
  • Automatisches Posten bei neuen Inhalten, optional mit Freigabe-Workflow.
  • Individuelle Beitragsvorlagen pro Plattform.
  • Globale Vorlagen und Überschreibungen pro Inhaltstyp, Kategorie, Kampagne oder Beitrag.
  • DSGVO-freundliche lokale Social Icons für Profil- und Teilen-Links.

8.6 KI Cleaner / Link & Tracking Cleaner

Der KI Cleaner wird zum Link & Tracking Cleaner erweitert. Er entfernt störende Quellen- und Trackingparameter aus URLs und unterstützt saubere, kanonische Linkziele.

  • Erkennung und Entfernung von AI-Source-Parametern aus ChatGPT, Perplexity, Copilot, Gemini, Grok, DeepSeek und späteren Plattformen.
  • Entfernung generischer Trackingparameter wie UTM, gclid, dclid, msclkid, fbclid, mc_cid, mc_eid, _ga und _gl.
  • Bereinigung von Social-Media-Trackingparametern.
  • Analyse, Vorschau, Vorher/Nachher-Vergleich, selektive Bereinigung und Bulk-Bereinigung.
  • Integration mit SEO Assistant, Linkchecker, Socializer und WordPress Compliance.

8.7 Beitragsimport, Seitenimport und Migration

Der Importbereich wird zu einem ernsthaften Migrationswerkzeug ausgebaut. Der bisherige Artikelimport wird fachlich als Beitragsimport geführt; zusätzlich kommt ein Seitenimport hinzu. Kommentare, Medien, Autorinnen und Autoren sowie PDFs müssen in den Migrationsfluss einbezogen werden.

  • Verbessertes Autorinnen- und Autorenmapping aus SQL-Dumps mit Tabellen beliebiger Präfixe.
  • Auswertung von *_users und *_usermeta mit Login, Anzeigename, E-Mail, Vorname, Nachname und Rolle.
  • Mapping-Ansicht mit automatischen Vorschlägen anhand von E-Mail, Login und Anzeigename.
  • Fehlende Benutzerinnen und Benutzer direkt im Mapping-Dialog anlegen, auswählen oder ignorieren.
  • Optionaler Kommentarimport.
  • Importierte PDFs optional direkt in BookViewer-Einträge umwandeln.
  • Anbindung an Doc2WP, wenn importierte oder hochgeladene Dokumente nicht nur als Dateien, sondern als bearbeitbarer Seiten- oder Beitragstext übernommen werden sollen.

8.8 Doc2WP – Dokumente zu WordPress-Seitentext

Doc2WP ist ein neues, deutlich praxisgetriebenes Suite-Modul. Der Arbeitstitel beschreibt die Kernidee präzise: Ein vorhandenes Word- oder Office-Dokument wird nicht bloß als Datei hochgeladen, verlinkt oder wie ein PDF eingebettet, sondern in echten bearbeitbaren WordPress-Inhalt umgewandelt. Nutzerinnen und Nutzer sollen ein Dokument im Editor beziehungsweise über eine WPAG-UI-Kachel hochladen oder hineinziehen können. Danach erzeugt WP-AG daraus saubere Seiten- oder Beitragsinhalte.

Das Modul adressiert eine wiederkehrende reale Anfrage: Viele Organisationen, Vereine, Schulen, NGOs und Redaktionen denken und schreiben zunächst in Word-Dokumenten. Am Ende soll daraus aber keine Download-Datei entstehen, sondern eine gut strukturierte Website-Seite. Doc2WP schließt genau diese Lücke zwischen Office-Dokument und WordPress-Redaktion.

Zielbild

Dokument rein, saubere WordPress-Seite raus. Doc2WP soll keinen Dateianhang erzeugen, sondern editierbaren Inhalt. Überschriften, Absätze, Listen, Tabellen, Zitate, Links, Bilder und Bildunterschriften werden erkannt und in Gutenberg-Blöcke oder, falls notwendig, in sauberes klassisches WordPress-HTML überführt. Vor dem Einfügen wird eine Vorschau angezeigt. Erst nach Bestätigung wird der Inhalt in die aktuelle Seite, einen neuen Seitenentwurf, einen Beitrag oder einen frei wählbaren Inhaltstyp übernommen.

Eingabeformate

  • DOCX als bevorzugtes Startformat, weil es semantische Struktur enthält: Überschriften, Absätze, Listen, Tabellen, Bilder und Formatvorlagen.
  • ODT als später sinnvolle Erweiterung, insbesondere für freie Office-Workflows.
  • RTF als einfacher Zusatzmodus für ältere oder reduzierte Dokumente.
  • PDF nur als eingeschränkter Modus: PDF ist primär ein Layout- und Ausgabeformat, kein semantisches Autor:innenformat. Text kann extrahiert werden, aber Reihenfolge, Spalten, Tabellen, Überschriften und Bildzuordnung sind oft unsicher.
  • Optionaler Fallback: Wenn ein PDF nicht sinnvoll in editierbaren Text konvertierbar ist, kann es stattdessen an BookViewer übergeben oder als Download/Medienobjekt behandelt werden.

Strukturerkennung

  • Überschriftenhierarchie erkennen und in passende Heading-Blöcke überführen.
  • Fließtext in saubere Absatzblöcke umwandeln.
  • Aufzählungen und nummerierte Listen als Listenblöcke übernehmen.
  • Tabellen als WordPress-Tabellen ausgeben und problematische Tabellenstrukturen markieren.
  • Zitate und hervorgehobene Abschnitte als Quote- oder Pullquote-Blöcke erkennen, soweit die Dokumentstruktur dies hergibt.
  • Links erhalten und optional prüfen, später mit Linkchecker verzahnen.
  • Bilder extrahieren, in die Mediathek übernehmen und korrekt im Inhalt platzieren, soweit das Dokument die Zuordnung erlaubt.
  • Bildunterschriften und alternative Texte übernehmen oder zur Nachbearbeitung markieren.
  • Fußnoten und Endnoten entweder als Anmerkungsabschnitt, Fußnotenblock oder strukturierte Liste ausgeben.

Bereinigung und Qualitätsprüfung

  • Office-Formatmüll entfernen: unnötige Inline-Styles, harte Schriftgrößen, Farben, Absatzabstände, leere Absätze und doppelte Leerzeichen.
  • Saubere WordPress-Struktur erzeugen statt importierter Word-Optik.
  • Überschriftenhierarchie prüfen: keine Sprünge von H2 auf H5 ohne Grund, keine Überschriften nur aus Formatierungsgründen.
  • Lange Dokumente analysieren und bei Bedarf Seitenteilung, Inhaltsverzeichnis oder Akkordeon-Struktur vorschlagen.
  • Problematische Sonderzeichen, manuelle Zeilenumbrüche und fehlerhafte Listenstrukturen markieren.
  • Optional KI Cleaner beziehungsweise Textbereinigung verwenden, aber nur mit Vorschau und ohne automatische Inhaltsveränderung.
  • Fehlende ALT-Texte, unklare Bildrechte und fehlende Beschreibungen an MediaInspector übergeben.
  • SEO Assistant für Titel, Meta-Beschreibung, Fokuskeyword, OpenGraph-Daten und interne Verlinkung vorbereiten.

WPAG-UI Workflow

  • Kachel Dokument hochladen: Upload oder Drag-and-drop für DOCX, später ODT/RTF/PDF.
  • Kachel Analyse anzeigen: erkannte Struktur, Anzahl Überschriften, Absätze, Listen, Tabellen, Bilder, Links und Hinweise.
  • Kachel Vorschau prüfen: Vorher/Nachher-Ansicht, editierbare Strukturvorschau und Warnungen.
  • Kachel Als Seite einfügen: Inhalt in die aktuelle Seite übernehmen.
  • Kachel Als neue Seite speichern: neuen Entwurf mit erkanntem Seitentitel anlegen.
  • Kachel Als Beitrag speichern: Beitrag aus Dokument erzeugen.
  • Kachel An BookViewer übergeben: vor allem bei PDF oder layoutlastigen Dokumenten.
  • Exportkarte TXT | CSV | PDF: Protokoll, Strukturbericht und Hinweise exportieren.

Integration mit anderen Modulen

  • Seitenimport und Beitragsimport: Doc2WP ergänzt klassische Migration um dokumentbasierte Inhaltserzeugung.
  • BookViewer: PDF-Dateien, die nicht sinnvoll in Fließtext umgewandelt werden können, werden als BookViewer-Einträge vorgeschlagen.
  • MediaInspector und Bildhandling: importierte Bilder werden auf ALT, Caption, Copyright, Lizenz und Metadaten geprüft.
  • SEO Assistant: erzeugte Seiten erhalten Vorschläge für SEO-Titel, Meta-Beschreibung, Fokuskeyword, OpenGraph und interne Links.
  • Accordion Generator: lange Dokumente mit klarer Überschriftenhierarchie können optional in Akkordeons umgewandelt werden.
  • Linkchecker: übernommene Links werden später auf Erreichbarkeit, Weiterleitungen und Frontend-Klickbarkeit geprüft.
  • WP-AG Butler: Doc2WP kann beim Erstellen von Grundseiten, Über-uns-Seiten, Vereinsseiten, Transparenzseiten oder Projektseiten helfen.

Grenzen und Sicherheitslogik

  • Keine automatische Veröffentlichung ohne Vorschau und Bestätigung.
  • Keine ungeprüfte Übernahme aktiver Inhalte, Makros oder potenziell gefährlicher eingebetteter Elemente.
  • Keine externe Konvertierung ohne ausdrückliche Aktivierung; lokale Verarbeitung ist zu bevorzugen.
  • PDF-Konvertierung wird klar als eingeschränkt gekennzeichnet.
  • Importierte Medien werden nachvollziehbar in der Mediathek abgelegt und müssen löschbar bleiben.
  • Jede Konvertierung erhält ein Protokoll: Quelle, erkannte Elemente, Warnungen, Entscheidungen und Zielinhalt.

8.9 MediaInspector und Bildhandling

MediaInspector wird zum zentralen Medienqualitätsbereich. Neben Dateianalyse geht es um ALT-Texte, Bildbeschreibungen, Copyright, Lizenzinformationen, Attribution, Metadaten und Vollständigkeitsprüfungen.

  • Fehlende ALT-Texte, leere Beschreibungen und unklare Bildrechte erkennen.
  • Bildmetadaten bearbeiten und Qualität der Medienbibliothek prüfen.
  • Avatar-Modul für Benutzerbilder aus hochgeladenen Bildern vorbereiten.
  • Image Resizer für Social-Media- und Webformate lokal im Browser planen.
  • Integration mit SEO Assistant, Socializer, BookViewer, Doc2WP und Website Quality Report.

8.10 BookViewer

BookViewer bleibt ein Kernbaustein für PDF- und digitale Bibliotheksfunktionen. Importierte PDF-Dateien sollen optional automatisch als BookViewer-Einträge angelegt werden können.

  • Digitale Bibliotheksentwicklung mit strukturierten Einträgen.
  • PDF-zu-BookViewer-Konvertierung im Importdialog als optionale Entscheidung.
  • Doc2WP-Fallback, wenn PDF nicht sinnvoll in bearbeitbaren Seitentext gewandelt werden kann.
  • SEO-Metadaten für BookViewer-Inhalte.
  • Socializer- und Statistik-Anbindung für geteilte und gelesene Inhalte.

8.11 BackupManager

Der BackupManager soll einfach bleiben: wenige Reiter, klare Aktionskacheln und ausklappbare Konfiguration für Backup-Ziele. Google Drive wird als erstes externes Ziel priorisiert; weitere Ziele folgen später nach Bedarf.

  • Backup jetzt starten als Aktionskachel.
  • Backup-Ziele als Konfigurationskacheln mit Akkordeons.
  • Google Drive Integration als erste Priorität.
  • Verständliche Hinweise zu Client ID, Client Secret, Ordner-ID und OAuth-Konfiguration.
  • Export und Protokollierung über WPAG-UI.

8.12 Activity Log / Audit Log

Das Activity Log protokolliert sicherheits- und wartungsrelevante Ereignisse. Es unterstützt Fehleranalyse, Verantwortlichkeit und Compliance-nahe Nachvollziehbarkeit.

  • Fehlgeschlagene Anmeldeversuche, Logins und Logouts.
  • Änderungen an Beiträgen, Seiten, Plugins, Themes und Einstellungen.
  • Filter- und Suchfunktionen, Export und Berichtsfunktionen.
  • Rollen- und Rechtekonzept für sensible Protokolldaten.

8.13 Performance & Diagnostics Center

Das Performance & Diagnostics Center bündelt technische Websiteanalyse. Bestehende Funktionen wie Diagnose, Object Cache Analyse und einzelne Health-Prüfungen sollen dort geordnet zusammenlaufen.

  • Server-, PHP-, WordPress- und Plugin-Umgebung analysieren.
  • Memory Limit, Cron, Objektcache, Datenbank, Dateirechte und kritische Konfigurationen prüfen.
  • Klare Bewertung: OK, Hinweis, Risiko.
  • Exportfähiger technischer Bericht.
  • Anbindung an Website Quality Report.

8.14 Website Quality Report

Der Website Quality Report soll Ergebnisse aus mehreren Suite-Modulen zusammenführen. Er ist kein weiteres Spezialmodul, sondern ein übergeordneter Bericht über technische, redaktionelle und strukturelle Qualität.

  • Zusammenfassung aus Linkchecker, SEO Assistant, MediaInspector, Security & Health, Performance, Pflichtseiten-Check, Doc2WP-Strukturhinweisen und später Statistik.
  • Klare Kennzahlen und priorisierte Handlungsempfehlungen.
  • TXT-, CSV- und PDF-Export über Standard-Exportkarte.
  • Geeignet für Websitebetreiber, Agenturen, Vereine und interne Dokumentation.

8.15 WP-AG Statistik / Website-Statistik

WP-AG Statistik wird als späteres natives Suite-Modul geplant. Ziel ist eine datenschutzfreundliche, lokal gespeicherte WordPress-Website-Statistik ohne externe Analytics-Dienste.

  • Seitenaufrufe, Besucher beziehungsweise Sessions, meistbesuchte Seiten und Beiträge.
  • Kennzahlen für heute, gestern, 7 Tage und 30 Tage.
  • Referrer und Traffic-Quellen, Landing Pages und Exit Pages.
  • Gerätetyp, Browser und Betriebssystem.
  • Dashboard-Kachel und Statusanzeige.
  • Statistikansicht pro Beitrag und Seite.
  • TXT-, CSV- und PDF-Export über die WPAG-UI-Exportkarte.
  • Kein Google Analytics, keine Besucher-Cookies im Standardmodus, keine Speicherung voller IP-Adressen, pseudonymisierte Besucherkennung per Salt/Hash und vollständige Lösch-/Reset-Funktion.

8.16 Accordion Generator

Der Accordion Generator erzeugt WordPress-Akkordeons aus hochgeladenem oder eingefügtem Text. Er erkennt Überschriftenhierarchien und überführt Folgeabschnitte in ausklappbare Inhalte. Dies eignet sich für FAQs, Dokumentationsseiten, Vereinsinformationen und längere Hilfetexte.

  • Integration mit Doc2WP: lange importierte Dokumente können auf Wunsch in Accordion-Strukturen überführt werden.
  • Heading-Hierarchie wird als Accordion-Level interpretiert.
  • Vorschau vor Erzeugung.

8.17 Child Theme Generator

Der Child Theme Generator unterstützt Websitebetreiber beim sicheren Anlegen und Pflegen von Child Themes. Er passt gut in WP-AG Developer, kann aber auch als Suite-Werkzeug für Administratoren erscheinen, sofern die Bedienung klar und risikoarm gestaltet wird.

  • Child Theme erzeugen, aktivieren oder als ZIP ausgeben.
  • Ausführliche Hilfe: Warum Child Themes sinnvoll sind, wann sie verwendet werden sollten und wo Risiken liegen.
  • Integration in WP-AG Developer langfristig prüfen.

9. Datenschutz, Sicherheit und lokale Kontrolle

Datenschutz ist kein Zusatzetikett, sondern Teil der Architektur. WP-AG soll insbesondere für Vereine, NGOs und kleinere Organisationen attraktiv sein, weil Daten lokal kontrollierbar bleiben und keine unnötigen externen Abhängigkeiten entstehen. Das gilt auch für Doc2WP: Hochgeladene Dokumente können personenbezogene, interne, schulische, vereinsbezogene oder vertrauliche Informationen enthalten und dürfen daher nicht ohne bewusste Aktivierung an externe Dienste übertragen werden.

Rechtlich sensible Module wie Pflichtseiten-Check, VereinsChecker, Statutenprüfung oder Spendengütesiegel-Vorbereitung dürfen keine falsche Sicherheit erzeugen. Sie arbeiten mit strukturierten Hinweisen, Quellenbezug, Lückenlisten und Exporten zur Vorbereitung. Sie entscheiden nicht verbindlich über Rechtmäßigkeit, steuerliche Begünstigung, Zertifizierung oder behördliche Anerkennung.

  • Externe Dienste nur bewusst, dokumentiert und abschaltbar.
  • Keine versteckten externen Analytics- oder Marketingverbindungen in nativen Modulen.
  • Datenminimierung bei Logs, Statistik, Importen, Dokumentkonvertierungen und Prüfberichten.
  • Klare Rollen- und Rechteprüfung für Admin-Funktionen.
  • Export-, Reset- und Löschfunktionen für modulbezogene Daten.
  • Keine harten Datums- und Zeitformate; WordPress-Einstellungen via get_option(date_format), get_option(time_format) und wp_date verwenden.

10. Dokumentation, Website und Kommunikation

Die Website-Kommunikation zu WP-AG muss einfacher werden. Besucherinnen und Besucher sollen sofort verstehen, was WP-AG ist, welche Probleme es löst und für wen es gedacht ist. Die Darstellung soll nicht zuerst in technische Details springen, sondern mit Einstieg, Use Cases, Screenshots und klaren Produktseiten beginnen.

Doc2WP eignet sich besonders als verständlicher Use Case für die Website-Kommunikation: Viele Menschen haben fertige Inhalte in Word-Dokumenten, wollen aber keine PDF-Ablage und keine Download-Sammlung, sondern echte bearbeitbare Webseiten. Der Nutzen ist ohne technische Erklärung sofort nachvollziehbar.

  • Kompakter Einstieg: Was ist WP-AG, wem hilft es, welches Problem löst es?
  • Use Cases für kleine Websites, Vereine, NGOs, Redaktionen, Agenturen und Administratoren.
  • Screenshots und kurze Modulbeschreibungen statt langer abstrakter Texte.
  • Eigene Unterseiten für Butler, Suite, Verein, Trial und Developer.
  • Roadmap-Seiten als Orientierung, nicht als überladene Sammelseiten.
  • Klarer Hinweis auf Open-Source-Charakter, lokale Kontrolle und Praxisnutzen.

11. Priorisierte Entwicklungsreihenfolge

Die folgende Reihenfolge ist keine starre Kalenderplanung, sondern eine Prioritätenlogik. Neue Module rücken erst dann nach vorne, wenn die technischen Abhängigkeiten ausreichend stabil sind. Doc2WP wird wegen mehrfacher praktischer Nachfrage sichtbar aufgenommen, aber nicht vor die WPAG-UI-Stabilisierung gezogen.

RangBereichZielAbhängigkeit / Status
1Dashboard stabilisierenGleichhöhe, Akkordeons, kurze Texte, Statuskarten, saubere Toolbox.Sofort, vor weiterem Modulausbau.
2WPAG-UI SystemGemeinsame Komponenten für Karten, Tabellen, Tabs, Export, Filter, Formulare.Grundlage für alle folgenden Schritte.
3Legacy-Layout entfernenAlte Klassen, Sonderlayouts und CSS-Duplikate löschen.Parallel zur WPAG-UI-Migration.
4WP-AG Plattform-NavigationEin WP-AG Haupteinstieg mit Butler, Suite, Trial, Verein, Developer.Nach Dashboard-/UI-Stabilisierung.
5Bestehende Module migrierenSecurity, Import, Backup, Media, BookViewer und Spezialtools WPAG-UI-konform machen.Vor großen neuen Modulen.
6ButlerZentrale Begleitschicht und Setup-Score.Hohe strategische Priorität.
7WPAG Pflichtseiten-CheckWiederverwendbarer Kern für Butler, Suite und Verein.Butler-nah; Quellenlogik sorgfältig.
8LinkcheckerFrühes Kernwerkzeug für Websitequalität.Sehr früh nach UI-Stabilisierung.
9Beitrags-/SeitenimportMigration, Autor:innenmapping, Kommentare, PDF-BookViewer.Bestehendes Modul erweitern.
10Doc2WPWord-/Dokument-zu-WordPress-Workflow für bearbeitbaren Seitentext.Nach UI-Stabilisierung und in Nähe zu Import/Content-Workflows.
11SEO AssistantGroßes redaktionell-technisches SEO-Modul.Nach Linkchecker/Import-Konsolidierung.
12MediaInspector/BildhandlingALT, Rechte, Metadaten, Qualität.Mit SEO, Doc2WP und Quality Report verzahnen.
13SocializerAutomatische plattformgerechte Veröffentlichung.Nach SEO-Grundlagen sinnvoll.
14Activity LogAuditierbare Aktivitäten und Sicherheitsereignisse.Wichtig für Betrieb und Verein.
15Performance & DiagnosticsTechnische Systemanalyse und Berichte.Bestehende Diagnosefunktionen bündeln.
16Website Quality ReportZusammenfassung aus mehreren Modulen.Braucht Daten aus Linkchecker, SEO, Media, Security, Doc2WP.
17WP-AG StatistikLokale Website-Statistik ohne externe Analytics.Späteres natives Suite-Modul.
18Weitere ModuleAccordion, Image Resizer, Avatar, Child Theme, Adressverwaltung.Nach Kernarchitektur und priorisierten Modulen.

12. Offene Entscheidungen und nächste Schritte

Offene Entscheidungen werden in späteren Roadmap-Versionen präzisiert. Für Doc2WP sind dabei technische und redaktionelle Fragen besonders wichtig: Welche Formate werden in Version 1 tatsächlich unterstützt, wie wird die Qualität der Strukturumwandlung bewertet und wie tief soll die Integration in Gutenberg gehen?

  • Wie genau wird WPAG-UI technisch als interne Komponentenbibliothek strukturiert?
  • Welche Module bleiben eigenständige Suite-Werkzeuge und welche werden in übergeordnete Center überführt?
  • Wie wird die Pflichtseiten-Quellenlogik kuratiert, versioniert und aktualisiert?
  • Welche Backup-Ziele folgen nach Google Drive?
  • Welche DOCX-/ODT-/RTF-/PDF-Konvertierungslogik ist lokal, wartbar und sicher genug für Doc2WP?
  • Wie wird entschieden, ob ein PDF in Text konvertiert oder an BookViewer übergeben wird?
  • Wie tief soll Doc2WP mit Gutenberg-Blöcken, klassischen Editorinhalten und Custom Post Types arbeiten?
  • Wann beginnt die Umsetzung von WP-AG Statistik, und welche Trackingtiefe ist für Version 1 sinnvoll?
  • Welche Funktionen werden in Suite, Butler und Verein gemeinsam genutzt, ohne doppelte Oberflächen zu erzeugen?

Nächste konkrete Schritte

1. Dashboard und Toolbox endgültig auf die aktuelle WPAG-UI-Regelbasis bringen.

2. WPAG-UI-Komponenten in Code und Dokumentation explizit festlegen.

3. Alte Karten- und Layoutklassen entfernen.

4. Bestehende Module schrittweise migrieren und jeweils nach WPAG-UI-Abnahmekriterien prüfen.

5. Butler und Pflichtseiten-Check als strategischen Schwerpunkt weiter ausformulieren.

6. Linkchecker und SEO Assistant nach UI-Stabilisierung als nächste operative Suite-Schwerpunkte konsolidieren.

7. Doc2WP als dokumentbasierten Content-Workflow fachlich in Import, MediaInspector, BookViewer, SEO Assistant und Accordion Generator einplanen.

8. WP-AG Statistik als späteres Modul in der Roadmap belassen und nicht vor die Kernarchitektur ziehen.

13. Versionshistorie

VersionDatumÄnderung
1.021. Juni 2026Erste ausführliche, versionierte Roadmap der WP-AG Suite. Enthalten sind Zielbild, WPAG-UI, Feature Freeze, Bestandsmodule, Modul-Roadmap, Datenschutzprinzipien, Priorisierung und die neue Roadmap-Ergänzung WP-AG Statistik / Website-Statistik.
1.121. Juni 2026Anpassung der Exportkarten-Regel. Die Exportkarte zeigt die Formate direkt in der festen Reihenfolge TXT, CSV, PDF und gilt einheitlich für alle Module.
1.221. Juni 2026Doc2WP als ausführliches neues Praxisfeature ergänzt: Umwandlung von Word-/Office-Dokumenten in bearbeitbaren WordPress-Seitentext mit Vorschau, Strukturprüfung, Medienübernahme, Integration in Import, BookViewer, MediaInspector, SEO Assistant und WPAG-UI.